
Selbstliebe ist wie eine leise, heilige Umarmung deiner eigenen Seele. Sie beginnt dort, wo du aufhörst, dich gegen dich selbst zu richten, und stattdessen beginnst, dich als den wundervollen Ausdruck des Lebens zu erkennen, der du bist.
Aus spiritueller Perspektive bist du nicht einfach ein Körper oder ein Gedanke – du bist ein leuchtender Funke der Quelle, ein Teil des unendlichen Bewusstseins, das sich in dir erfahren möchte.
Wenn du dir selbst in Liebe begegnest, bedeutet das, tief in deinem Inneren zu spüren:
Ich bin genug.
Ich bin richtig.
Ich bin willkommen in dieser Welt.
Diese Liebe ist nicht laut und verlangt keine Bestätigung von außen. Sie ist still, zärtlich und dennoch unendlich kraftvoll.
Sie fließt, wenn du dein Herz öffnest für all das, was du bist – für deine Stärke und deine Zerbrechlichkeit, für dein Licht und deine Schatten.
Selbstliebe ist das tiefe Wissen, dass du nicht erst vollkommen sein musst, um geliebt zu werden. Sie ist die Bereitschaft, dich selbst genauso zu halten wie ein Kind, das Trost sucht – mit Geduld, Mitgefühl und Wärme. Sie lädt dich ein, deine eigenen Narben und Geschichten nicht als Makel, sondern als Teil deines göttlichen Weges zu sehen.
In dieser Liebe erkennst du, dass du nicht getrennt bist vom Leben, von der Erde, vom Himmel oder von der Quelle. Alles, was du bist, ist bereits durchdrungen von dieser universellen Liebe.
Wenn du beginnst, sie in dir selbst zu fühlen, strahlst du sie sanft nach außen aus, ohne Anstrengung, und das Leben beginnt, dir wie ein Spiegel zu antworten.
Selbstliebe bedeutet, dir selbst zu erlauben, einfach zu sein – in jedem Atemzug, in jeder Emotion, in jedem Moment. Und in dieser innigen Nähe zu dir selbst entsteht ein Frieden, der dein Herz still und weit zugleich macht, als würdest du für einen Augenblick die ganze Welt in dir tragen.